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Alt 06.11.2005, 23:51   #21 (permalink)
havanaclub
 
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Registriert seit: 16.12.2002
Beiträge: 2.926
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Ja, ich mag, weil endlich kann ich einen der besten Filme mit Anthony Hopkins vorstellen.

The Remains of the day - Was vom Tage übrig blieb

mit Anthony Hopkins, Emma Thompson, Hugh Grant, Michael Lonsdale, James Fox, Christopher Reeve

Der Film beginnt mit einer Vorschau in die Gegenwart: Mr. Stevens fährt zu einem Treffen mit Miss Kenton, die er schon lange Jahre nicht mehr gesehen hat...und ist dabei ungewöhnlich nervös...und das kam so:

England Anfang der 40er. Mr. Stevens ist Chefbutler auf dem Landsitz von Lord Darlington. Er ist so penibler Typ, daß man ihm am liebsten in den Hintern treten möchte, aber er versteht was von seinem Job. Als er Miss Kenton als Hauswirtschafterin einstellt, regen sich in ihm erstmals so etwas wie zwischenmenschliche Gefühle. Miss Kenton, eine hübsche, frische Person, bietet ihm immer wieder Paroli und mit den Monaten und Jahren verliebt sie sich in Mr. Stevens. Unser Mr. Stevens merkt das sehr wohl und erwiedert die Gefühle, aber weil er als Kind wohl einen Stock verschluckt hat und eine von ihm selbst aufgestellte Regel lautet "Keine Beziehungen zwischen den Angestellten", läßt er sogar zu, daß eine nun ziemlich frustrierte Miss Kenton den Heiratsantrag eines Anderen annimmt und Darlington Hall verlässt. Jahre später - das Anwesen hat den Besitzer gewechselt, es wird neues Hauspersonal gebraucht. Miss Kenton ist mittlerweile von ihrem Mann getrennt und sie und Mr. Stevens schreiben sich. Er bietet ihr die Stelle erneut an, insgeheim in der Hoffnung... Am Tag, als sie sich treffen wollen, versöhnt sich Miss Kenton wgegen ihrer Familie wieder mit ihrem Mann. Ein tief enttäuschter Butler (der sich natürlich nichts anmerken lässt, der Stoiker) fährt wieder nach Hause.

Ich finde, Anthony Hopkins hat hier eine Paraderolle. Emma Thompson und auch alle anderen Schauspieler liefern ebenfalls glänzende Rollen. Es war für mich anfangs verwunderlich, wie der Angestellte zu seinem Arbeitgeber steht: immer loyal, auch wenn der Lord Fehler macht, immer korrekt und arbeitssam, pflichtbewusst bis zur Selbstaufgabe - mich hat es ein wenig erinnert an das Bild "Hund und Herr". Und dann kommt die Miss Kenton und bringt ein wenig Farbe in sein Leben. Er hat sie wirklich mehr als nur gern, aber er kann nicht aus seiner Haut heraus. Es lohnt sich übrigens, den Film im Originalton zu sehen - man bekommt ein gutes Bild, wie sehr sich die Sprache der britischen Oberschicht von der Umgangssprache unterscheidet.

Der Film mag nicht jedermanns Geschmack sein, aber wer auf etwas ernstere Genres steht, dem sei er wärmstens ans Herz gelegt.
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Alt 07.11.2005, 17:02   #22 (permalink)
Wishmaster
 
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Auf Messers Schneide - Rivalen am Abgrund
Darsteller:
Anthony Hopkins, Alec Baldwin, Elle Macpherson, Harold Perrineau Jr., L.Q. Jones

Der erfolgreiche Modefotograf Robert möchte die Kulisse der Wildnis Alaskas für Aufnahmen mit dem Model Mickey nutzen. Diese wird von ihrem älteren Ehemann Charles begleitet, der schnell merkt, dass die Beziehung zwischen seiner Frau und dem Fotografen nicht nur beruflich ist. Ihr Flugzeug stürzt ab, und so bleiben nur diese drei Menschen in der Wildnis zurück...

Ein fast untypischer Hopkins-Film: Action Es gibt so viele tolle Filme mit Anthony Hopkins, aber da dieser Film sich doch von vielen anderen Hopkins-Filmen unterscheidet, hat er es mir besonders angetan. Spannung, Action, ein gute Story, tolle Landschaftsbilder und 2 glänzend aufgelegte Hauptdarsteller, machen den Film zu einem Muß und zu einem kurzweiligen Abend.

Was vom Tage übrig blieb - meine Meinung: Ein leiser Film mit großen Gefühlen. Anthony Hopkins agiert unnachahmlich.
 
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Alt 09.11.2005, 14:52   #23 (permalink)
Ellen05
 
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Registriert seit: 08.09.2005
Ort: Nähe Heilbronn
Beiträge: 475
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Das Schweigen der Lämmer:
DARSTELLER: Jodie Foster, Anthony Hopkins, Scott Glenn, Lawrence A. Bonney, Kasi Lemmons, Lawrence T. Wrentz, Anthony Heald, Frankie Faison, Don Brockett, Frank Seals Jr., Stuart Rudin, Masha Skorobogatov, Jeffrey Lane, Leib Lensky, George 'Red' Schwartz

INHALT
Das FBI ist bei seinen Ermittlungen gegen den brutalen Massenmörder Buffalo Bill, der Frauen tötet und partiell häutet, in eine Sackgasse geraten. Daher unternimmt Spezialagent Jack Crawford ein brisantes Experiment.

Crawford schickt die hochintelligente FBI-Akademie-Schülerin Clarice Starling in das Hochsicherheitsgefängnis für geistig gestörte Kriminelle. Dort soll sie mit Hilfe des neunfachen Mörders und ehemaligen Psychaters Dr. Hannibal Lecter ein Psychogramm von Buffalo Bill erstellen.

Der Plan erweist sich als undurchführbar. Lecter erwartet nicht nur "Quid pro Quo", also ein Entgegenkommen seitens des FBI.

Zwischen ihm und Starling entwickelt sich eine intime, seltsame und gefährliche geistige Bindung

Gedreht wurde der Authentizität halber auch in einem echten Gefängnis und einer Anstalt für Geisteskranke. Der Film setzte sich kurz nach dem Start an die Spitze der US-BoxOffice-Charts und wurde schließlich der Abräumer bei der OSCAR-Verleihung 1991: "Bester Film", "Bestes Drehbuch", "Bester Hauptdarsteller" (Hopkins), "Beste Hauptdarstellerin" (Foster), "Beste Regie". "Schnitt" und "Ton" waren ebenfalls nominiert

Ein richtig toller Psycho-Thriller, bei dem ich auch nach dem 20gsten Mal anschauen noch eine Gänsehaut bekomme und nachts fast nicht einschlafen kann
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Alt 11.11.2005, 09:49   #24 (permalink)
peppmaus
 
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Beiträge: 1.287
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Ich sehe Jodie Foster sehr gern. Ich möchte hier Ihren neuen Film empfehlen:
Flightplan - Ohne jede Spur
Darsteller:
Jodie Foster, Peter Sarsgaard, Sean Bean, Erika Christensen, Marlene Lawston,
Kate Beahan, Michael Irby, Brent Sexton, Judith Scott, Amanda Brooks
Inhalt:
Nach dem überraschenden Tod ihres Ehemannes beschließt Kyle zusammen mit ihrer Tochter
Julia nach New York zurückzukehren. Als Julia während des Fluges spurlos verschwindet,
beginnt Kyle an ihrem Verstand zu zweifeln, da ihr die Passagiere sowie die Crew
glaubhaft versichern, dass ihre Tochter nie an Bord war.

Mir hat der Film gut gefallen, war teilweise sehr spannend und auch ich war zeitweise
am überlegen, ob alles wahr ist. Dann noch eine sehr überraschende Wende zum Schluss,
sicher ein etwas heroisches Ende, aber gut gemacht. Pure Unterhaltung.
Sicher Jodie Foster hat bessere Filme gemacht und ich sehe mir das
Schweigen der Lämmer immer wieder gern an. Aber wie schon gesagt, wenn ich
mir heute schon Kino gönne (ohne Freikarten) dann will ich auch unterhalten werden.
Da ich bei "emotionalen Szenen" nah am Wasser gebaut bin, sehe ich mir sowas lieber
zu Hause an, da mir das schniefen im Kino peinlich ist.
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Alt 11.11.2005, 15:08   #25 (permalink)
Wishmaster
 
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Herr der Ringe
Darsteller: Elijah Wood (Frodo Beutlin), Ian McKellen (Gandalf), Liv Tyler (Arwen), Viggo Mortensen (Aragorn), Sean Astin (Samweis Gamdschie), Cate Blanchett (Galadriel), John Rhys-Davies (Gimli), Billy Boyd (Peregrin Tuk), Christopher Lee (Saruman der Weiße), Ian Holm (Bilbo Beutlin), Sean Bean (Boromir)

Ich glaube eine Beschreibung des Films erübrigt sich.
Mein Eindruck: unglaublich, sensationell, gigantisch....
Wer die Trilogie nicht gesehen hat, der hat Filmgeschichte verpasst!!!
 
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Alt 11.11.2005, 17:02   #26 (permalink)
peppmaus
 
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Beiträge: 1.287
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@wishmaster
Ich hatte mir schon gedacht, dass als nächster Sean Bean dran kommt.
Für mich ist die Triologie auch ein MEISTERWERK.
Wobei ich mich nicht spontan entscheiden könnte, welcher Teil der
Beste ist. Jeder hat seine starken Stellen.
Ich empfehle aber unbedingt die Extended-Versionen.
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Alt 11.11.2005, 17:26   #27 (permalink)
Wishmaster
 
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Ich konnte leider nur den 2. Teil im Kino ansehen (krank), welches Erlebnis!!! Natürlich habe ich mir die Extended-Versionen zugelegt. Genausowie du, kann ich mich nicht entscheiden, welches der Beste Teil ist. Es ist ein Gesamtkunstwerk und hat alle Oskars verdient!
 
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Alt 13.11.2005, 20:17   #28 (permalink)
havanaclub
 
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Ich finde ehrlich, daß Sean Bean ein Superklasse-Schauspieler ist, der obendrein noch sehr gut aussieht - naja, markant. Ich hab mal mit ihm einen Film gesehen, weiß aber nicht mehr, wie er heißt. Es geht da drin um irische IRA-Kämpfer und Harrison Ford glaub ich, hat auch mitgespielt. Hilfe.
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Alt 13.11.2005, 20:50   #29 (permalink)
peppmaus
 
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... mmh, müsste eigentlich "Die Stunde der Patrioten" sein
schau mal hier ...
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Alt 17.11.2005, 22:52   #30 (permalink)
havanaclub
 
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Also, wie peppmaus schon schrieb, ist es tatsächlich

Stunde der Patrioten

Harrison Ford, Anne Archer, Sean Bean, James Fox, Samuel L. Jackson u.a.

Um was es in dem Film geht, könnt ihr unter peppmaus' Link nachlesen. Besser könnte ich es nicht erklären.
Mir geht es mehr darum, warum mich der Film so beschäftigt hat (mal abgesehen davon, daß Sean Bean sehr gut aussieht :-D ):
Da wird ein Land seit Jahrhunderten unterdrückt, bei Irland ist das jedenfalls der Fall. Normalerweise hat man den Iren gegenüber immer sehr viel Sympathie, sie hatten ja auch viel zu leiden unter der orangegelben Herrschaft. Die IRA mag den falschen Weg gehen durch ihre Gewalt, durch die Anschläge, aber wer zum Geier kümmert sich eigentlich sonst noch um das viele Unrecht, das den Iren geschehen ist? Gewalt kann auf jeden Fall keine Lösung sein. Nur - wenn die Verzweiflung und der Groll einen bestimmten Level überschritten haben, setzt anscheinend irgendwie das Hirn aus. Jack Ryan war gerade zur Stelle, als das Attentat stattfinden sollte und hat es vereitelt. Dummerweise tötet er Millers Bruder. Die Attentäter erscheinen in dem Film nicht als die personifizierte Bosheit, sondern als durchaus "freundliche" Menschen mit Gefühlen, die sich leider den falschen Weg ausgesucht haben, ihre Ziele durchzudrücken. Was würde ich machen, wenn mein Bruder getötet worden wäre? Ich wäre wahrscheinlich starr vor Wut und bräuchte irgendeinen Schuldigen. Dabei ist es auch nicht ausschlaggebend, warum mein Bruder gestorben ist (bei einem geplanten Anschlag der IRA). Die Trauer allein ließe michschon gar nicht mehr klar denken. Und genau das ist, was mich an dem Film so beeindruckt hat: Ich konnte beide Seiten gut verstehen - Jack Ryan und Miller. Jeder handelte so, wie er meinte, daß er es tun musste. Es ist für mich kein Film, wo man mit dem Finger auf die Darsteller zeigt und sagt "Du bist der Gute, und Du bist der Böse."

Für mich ein großartiger Film.
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